Liebe und Freundschaft
Richarda Huch (1864 - 1947): Liebe ist das einzige, was wächst, in dem wir es verschwenden. Antoine de Saint-Exupéry (1900 - 1944): Die wirkliche Liebe beginnt, wo keine Gegengabe erwartet wird. Erich Fromm (1900 - 1980) Wirkliche Liebe ist ein Ausdruck der inneren Produktivität
und umfasst Fürsorge, Respekt, Verantwortlichkeit und Wissen.
Wenn der Mensch fähig sein soll zu lieben, muss seine
Entfaltung das höchste Ziel der Gesellschaft sein. aus E. Fromms Buch "Die Kunst des Liebens": Lieben heißt, dass wir uns dem anderen ohne Garantie ausliefern, dass wir uns der geliebten Person ganz hingeben in der Hoffnung, dass unsere Liebe auch in ihr Liebe erwecken wird. Liebe ist ein Akt des Glaubens, und wer nur wenig Glauben hat, der hat auch nur wenig Liebe. Victor Hugo (1802 - 1885): Es gibt nichts Schöneres, als geliebt zu werden, geliebt um seiner selbst willen oder vielmehr trotz seiner selbst. Thomas Niederreuther (1909 - 1990): Die Liebe ist der Versuch der Natur, den Verstand aus dem Weg zu räumen. Immanuel Kant (1724 - 1804): Liebe ist ein unentbehrliches Ergänzungsstück der Unvollkommenheit der menschlichen Natur zu dem, was die Vernunft durch Gesetz vorschreibt. Ohne Achtung gibt es keine wahre Liebe. Die eheliche Liebe wird darum so hoch geschätzt, weil sie so viele Entsagung auf andere Vorteile anzeigt. Liebe ist eine Sache der Empfindung, nicht des Wollens, und ich kann nicht lieben, weil ich will, noch weniger aber, weil ich soll; mithin ist eine Pflicht zu lieben ein Unding. Der Mann ist geschaffen, über die Natur zu gebieten, Friedrich W. Nietzsche (1844 - 1900): Mancher findet sein Herz nicht eher, als bis er seinen Kopf verliert. Max Frisch (1911 - 1991): Nur in der Eifersucht vergessen wir zuweilen, dass Liebe nicht zu fordern ist, dass auch unsere eigene Liebe oder was wir so nennen, aufhört, ernsthaft zu sein, sobald wir daraus einen Anspruch ableiten. Wilhelm Ludwig Wekhrlin (1739 - 1792): Jede Liebe ist Sehnsucht nach Genuss, also eigennützig. Harald Hauser (geb. 1912): Liebe: Umschlag vom Nehmen ins Geben. Ernst Ferstl (geb. 1955): Wer im Licht der Liebe leben will, muss über den eigenen Schatten springen können. Friedrich von Schiller (1759 - 1805): Die höchste Annäherung, welche möglich ist zwischen zwei Wesen, ist die schnelle ununterbrochene, liebevolle Wahrheit gegeneinander. Jean-Baptiste Molière (1622 - 1673): Je mehr wir einen Menschen lieben, desto weniger sollten wir ihm schmeicheln. Pablo Picasso (1881 - 1973): Liebe gibt es nicht, es gibt nur Beweise der Liebe. Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832): Es ist was Schönes, sein eigenes Bild in liebenden Augen zu erblicken. Gegen große Vorzüge eines anderen gibt es kein Rettungsmittel als die Liebe. Wer nicht mehr liebt und nicht mehr irrt, - der lasse sich begraben. Wenn wir immer vorsichtig genug wären und uns mit Freunden nur von einer Seite verbänden, von der sie wirklich mit uns harmonieren, und ihr übriges Wesen weiter nicht in Anspruch nähmen, so würden die Freundschaften weit dauerhafter und ununterbrochener sein. Die Menschen werden durch Gesinnungen geeinigt, durch Meinungen getrennt. Thomas Niederreuther (1909-1990): Die Liebe ist der Versuch der Natur, den Verstand aus dem Weg zu räumen. Remy de Gourmont (1858 - 1915): Die Frau, die man liebt, riecht immer gut. Christian Morgenstern (1871 - 1914): Schön ist eigentlich alles, was man mit Liebe betrachtet. Joachim Ringelnatz (1883 - 1934): Wenn man das zierlichste Näschen Erich Kästner (1899 - 1974): Auch der tapferste Mann, den es gibt Oliver Hassencamp (1921 - 1988): Liebe macht nicht blind. Der Liebende sieht nur weit mehr als da ist. Henry Miller (geb. 1891): Alle großen Verführer wissen, dass man Frauen erst die Augen öffnen muss, damit sie sie schließen können. Mark Twain (1835 - 1910): Um mit einer Frau glücklich zu sein, muss man sehr viel Liebe haben und es nicht erst versuchen, sie zu verstehen. Max Frisch (1911 - 1991): Eben darin besteht ja die Liebe, dass sie uns in der Schwebe des Lebendigen hält, in der Bereitschaft, einem Menschen zu folgen in allen seinen möglichen Entfaltungen. Curt Goetz (1888 - 1960): Ich weiß nicht, ob Liebe Glück ist. Jedenfalls ist sie das charmanteste Unglück, das einem zustoßen kann. Heinrich Heine (1797 - 1856): Die Engel, die nennen es Himmelsfreud, die Teufel, die nennen es Höllenleid, die Menschen, die nennen es - Liebe. Marie von Ebner-Eschenbach (1830 - 1916): Liebe ist Qual, Lieblosigkeit ist Tod. Francois de La Rochefoucauld (1613 - 1680): Manche Menschen würden sich nie verlieben, wenn nicht soviel von der Liebe die Rede wäre. Nichts ist so überzeugend und so trügerisch wie das Gefühl, geliebt zu werden. Je mehr man liebt, desto mehr verzeiht man. In der Freundschaft wie in der Liebe ist man oft glücklicher durch das, was man nicht weiß, als durch das, was man weiß. Geliebte Menschen haben fast immer mehr Macht über uns als wir selbst. Trennung lässt matte Leidenschaften verkümmern und starke wachsen. Walter Lippmann, am. Publizist (1889 - 1974): Liebe ist nur dann von Dauer, wenn die Liebenden mehr Gemeinsamkeiten haben als die gegenseitige Zuneigung. Tennessee Williams (geb. 1911): Wir alle benutzen einander und nennen es Liebe, und wenn wir einander nicht benutzen können, nennen wir es - Hass. Plaise Pascal (1623 - 1662): Liebe hat kein Alter. Ein Mensch, welcher nur sich liebt, fürchtet nichts so sehr, als mit sich allein zu sein. Christian Friedrich Hebbel (1813 - 1863): Freundschaft und Liebe erzeugen das Glück des menschlichen Lebens wie zwei Lippen den Kuss, welcher die Seelen entzündet. Friedrich D. E. Schleiermacher (1768 - 1834): Die Liebe geht darauf aus, aus zweien eins zu machen, Ewald von Kleist (1715 - 1759): Freundschaft gründet sich auf Hochachtung, folglich auf Eigenschaften des Gemüts; Liebe aber auf die Eigenschaften des Körpers. Ohne Achtung hat die Liebe keinen Wert, und ohne Vertrauen keine Freude. Aristoteles (384 - 322 v. Chr.): So notwendig wie die Freundschaft ist nichts im Leben. Giovanni Boccaccio (1313 - 1375): Das Band der Freundschaft verbindet enger als das des Blutes oder der Schwägerschaft; denn die Freunde haben wir wie wir sie uns wählen, die Verwandten aber, wie das Glück sie uns gibt. Sigmund Graff (1898 - 1979): Die Freundschaft ist eine Kunst der Distanz, so wie die Liebe eine Kunst der Nähe ist. Sprichwort: Freundschaft ist wie Liebe ohne Flügel. Arthur Schopenhauer (1788 - 1860): Ja, es sei herausgesagt: so eng auch Freundschaft, Liebe und Ehe Menschen verbinden; ganz ehrlich meint jeder es am Ende doch nur mit sich selbst und höchstens noch mit seinem Kinde. - Je weniger einer, in Folge objektiver oder subjektiver Bedingungen, nötig hat, mit den Menschen in Berührung zu kommen, desto besser ist er daran. Friedrich Gottlieb Klopstock (1724 - 1803): Die Freundschaft ist eine Glückseligkeit, die so wenige ganz kennen. Rudolf Eucken (1846 - 1926): Freundschaft: ein Weiterwerden des Lebens. Alfred von Rieval: Von allem, was sich Menschen schenken können, wüsste ich nichts Heiligeres, wonach man trachten könnte - wüsste nichts, was schwerer zu erringen, köstlicher zu erleben, nichts, was mit größerem Segen zu besitzen wäre als die Freundschaft. Ambroise-Paul Valêry (1871 - 1945): Freunde gewinnt man, indem man sich eine Gunst erweisen lässt, nicht indem man eine Gunst erweist. August von Kotzebue (1761 - 1819): Freundschaft ist die Blüte eines Augenblicks und die Frucht der Zeit. Alphonse Karr (1808 - 1890): Jedermann will einen Freund haben, aber niemand gibt sich die Mühe, auch einer zu sein. Wilhelm von Humboldt (1767 - 1835): Eigentliche Freundschaft erfordert wirkliche Übereinstimmungen in den Hauptcharakterseiten. Mahatma Gandhi (1869 - 1948): Treue und Freundschaft ist eine Identität der Seelen, die selten auf Erden zu finden ist. Nur zwischen gleichen Naturen kann Freundschaft wirklich wertvoll und dauerhaft sein. Ralph Waldo Emerson (1803 - 1882): Der einzige Weg, einen Freund zu haben, ist selbst ein Freund zu sein. Ein Freund ist einer, vor dem ich laut denken darf. Francois de La Rochefoucauld (1613 - 1680): Die größte Belastung für eine Freundschaft besteht nicht darin, dass wir dem Freunde unsere Fehler zeigen, sondern dass wir ihn die seinen erkennen lassen. So selten wahre Liebe ist, wahre Freundschaft ist noch viel seltener. Sigmund Graff (1898 - 1979): Die Zahl unserer Freunde ist um so niedriger, je höher unser Begriff von der Freundschaft ist. Marie von Ebner-Eschenbach (1830 - 1916): Treue Liebe kann zwischen Menschen von sehr verschiedenem, dauernde Freundschaft nur zwischen Menschen von gleichem Wert bestehen. Aus diesem Grunde ist die zweite viel seltener als die erste. Die Menschen, denen wir eine Stütze sind, geben uns den Halt im Leben. Ricarda Huch (1864 - 1947): Jeder sollte einen Freund haben, dem gegenüber er sich gehen lassen und sich aussprechen kann; und wer gar keinen hat, ist wohl durch Selbstanbetung unlösbar an sich gekettet. Ignace Lepp: Unter Freunden ist das Dasein vervielfältigt; jeder lebt nicht nur sein eigenes Leben, sondern hat auch an dem seiner Freunde teil. Peter Bamm (1897 - 1975): Einem Kameraden hilft man. Albernheit ist eine Erholung von der Umwelt. Benjamin Franklin (1706 - 1790): Es gibt drei treue Freunde, - eine alte Ehefrau, einen alten Hund und flüssiges Geld. Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832): Ältere Bekanntschaften und Freundschaften haben vor neuen hauptsächlich voraus, dass man sich schon viel verziehen hat. Das sicherste Mittel, ein freundschaftliches Verhältnis zu hegen und zu erhalten, finde ich darin, dass man sich wechselweise mitteile, was man tut. Denn die Menschen treffen viel mehr zusammen in dem, was sie tun, als in dem, was sie denken. Elbert Hubbard (1859 - 1915): Ein Freund weiß alles von dir und mag dich trotzdem! Gotthold Ephraim Lessing (1729 - 1781): Wer Freunde sucht, ist sie zu finden wert; Eberhard Liß (geb. 1941): Obwohl Frauen sich starke Männer wünschen, lieben sie Männer, Den weiblichen Verlockungen verfällt der "betörte" Mann; - Die meisten Frauen suchen solche Männer, die sich heiraten lassen. Wichtige Voraussetzungen für Freundschaft und auch Liebe Partner mit gemeinsamen Interessen und Respekt voreinander Mitgefühl verlangt vergleichsweise Selbsteinschätzung durch Kritische Äußerungen eines aufrichtigen Freundes können zwar Meinungsstreit und Nichtverstehen schmerzen um so mehr, Ein freundliches Wort im rechten Moment wirkt Wunder - Siehe auch: »
Liebe und Ehe »
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