Dr.-Ing.  Eberhard Liß  -  wissenschaftliche Veröffentlichungen  -  www.liss-kompendium.de



KI-Konzepte für Kognitive Logik intelligenter Automaten


Meine Dissertation, verteidigt am 03.02.88, an der TU Karl-Marx-Stadt (heute Chemnitz), Fakultät für Elektroingenieurswesen, basierte auf eigenen Konzepten und erfinderischen Lösungen für eine 'Kognitive Logik', - definiert als mein Forschungsbeitrag zu 'Künstlicher Intelligenz' (KI). Dokumentiert sind sechs Veröffentlichungen in Fachzeitschriften (s. u.) und 17 Patentanmeldungen (seit 1978 in ehem. DDR und in BRD), die aus Finanzgründen nach 1990 nicht weiter aufrechterhalten werden konnten (s. » Patent-Verzeichnis, 1986, aus 2.).

Inhaltliche Auszüge und Kopien meiner früheren Veröffentlichungen wurden zusammen mit meinen neuveröffentlichten Beiträgen im LISS-KOMPENDIUM unter www.liss-kompendium.de herausgegeben, - vgl. Weblink-Übersicht: » Kognitive Logik für Intelligente Automaten.

Publikationen:


1.  Kognitive Logik für lernfähige Inferenzsysteme mit 'Gedächtnis'

     Dissertationsschrift vom 27.01.87 mit Thesen, Bildern, Tafeln, Literaturverzeichnis
     und Liste der Veröffentlichungen und wissenschaftlichen Leistungen (3 Seiten)

2.  Induktives Lernen kognitiv-logischer Gedächtnisstrukturen für
     intelligente Automaten

     Veröffentlichung in 'messen-steuern-regeln'  msr, Berlin 29 (1986) H. 9, S. 411 - 416;
     und H. 10, S. 465 - 470 (2 Teile) - ScanCopy:
  » Induktives Lernen kognitiv-logischer Gedächtnisstrukturen (I und II)

2.1  Daraus Auszüge (Thesen, Definitionen und Bildkopien), hrsg. im LISS-KOMPENDIUM:

  » Beiträge zu Definitionen und Konzepten einer Kognitiven Logik (mit Gehirnmodell)

2.2  Anhänge und neuere Beiträge von Eberhard Liß, hrsg. im LISS-KOMPENDIUM:

  » Grundbegriffe zur Kognitiven Logik (systemtheoret. Definitionen und Thesen, 2002)

  » Systemkonzept 'Intelligenter Automat' für kognitive Logik (als PDF-Datei, 2004)

  » Information - subjektive Nachricht für kognitive Systeme (Erläuterungen, 2002)

  » Gehirnstrukturen für Lernen und Gedächtnis (lernfähige Funktionskomplexe, 2003)

  » Synaptische Verbindungen im plastischen Neuronennetz (struktur. Lernen, 2003)

  » Kognitiv-logische Grunderkenntnisse (Logos-Relationen, Deutungen 2009)

3.  Lernfähiger Zuordnungskomplex - assoziatives Gedächtnissystem
     intelligenter Automaten

     Veröffentlichung in Nachrichtentechnik-Elektronik, Berlin 34 (1984) H. 7, S. 269 - 274,
     Manuskripteingang beim Verlag am 15.03.82 - ScanCopy:
  » KI-Konzept 'Lernfähiger Zuordnungskomplex' - ein Ansatz für Kognitive Logik

4.  Logische Struktur zum Darstellen von Wissen für Intelligente Automaten

     Veröffentlichung in Nachrichtentechnik-Elektronik, Berlin 33 (1983) H. 10, S. 403 - 408,
     Manuskripteingang beim Verlag am 15.03.82 - ScanCopy:
  » Dynamische Wissensdarstellung in kognitiv-logischen Gedächtnissystemen

5.  Kognitive logische Systeme mit künstlichem Intellekt

     Veröffentlichung in 'messen-steuern-regeln'  msr, Berlin 26 (1983) H. 9, S. 500 - 504
     und H. 10, S. 546 - 550

6.  Logische Systeme zum strukturellen Speichern und lerntypischen
     Verwerten von Wissen

     Veröffentlichung in 'messen-steuern-regeln'  msr, Berlin 25 (1982) H. 12, S. 669 - 673

7.  Lernender Homöostat zur Demonstration adaptiver Steuerungen mit
     künstlichem Intellekt

     Veröffentlichung in 'messen-steuern-regeln'  msr, Berlin 25 (1982) H. 9, S. 489 - 493
  » Simulation 1980 - ScanCopy         » Lernender Homöostat - Simulation 2001


Für Interessenten ermöglichen obige Links das Lesen meiner Veröffentlichungen als gescannte Text- und Bild-Kopien, auch mit vorangestellten neuen Einführungen. Unter 2. findet man auszugsweise Kurzdarstellungen und neuere Beiträge, die im LISS-KOMPENDIUM nach dem Jahr 2000 herausgegeben worden sind.

Ein besonderer Link dient zum Start meines neuesten KI-Modells " Lernender Homöostat mit kognitiver Logik für rationale Autonomie", das als interaktive Existenz-Simulation im Internet zugänglich ist (seit Mai 2001). Ich programmierte es mit JavaScript entsprechend meinem KI-Konzept der ersten Simulation (1980), - siehe auch: » Kurzbeschreibung der neuen Simulation.

Das erste interaktive Simulationsprogramm "Lernender Homöostat" war mittels Assembler für einen Mikroprozessor im Jahr 1980 entwickelt worden. im Jahr 1988 entwarf ich eine zweite Implementation dieses KI-Konzepts als kognitiv-logische Simulation mit TURBOPROLOG für einen PC.

Meine technische Orientierung auf lernfähige Gedächtnissysteme mit 'Kognitiver Logik' (siehe » Grundbegriffe) bedeutet eine neue Perspektive für KI-Modelle. Es sollen "selbststrukturierend" bedingte Logik-Funktionen eines intelligenten Gedächtnissystems (KI-Artefakt) induktiv erlernt und auch situationsbedingt durch Kennenlernen von Neuem umgelernt werden können, möglichst ohne aufwändige Belehrung oder Training. Dieser Anspruch kann bisher nicht von technischen 'neuronalen Netzen' erfüllt werden, die erst nach vielen Belehrungen mit Beispielvorgaben eine graduell antrainierte Mustererkennung vollziehen können, bestimmt von ihren arithmetischen Funktionen für statistische Reiz-Klassifikationen. Zusätzlich erzielt wird die Simulation subjektiver (eigener, z. B. emotionaler) Bewertungen von Situationen und assoziierten Voraussagen "aus Erfahrung" für empirische Urteile eines adaptiv lernenden Systems.
Die "kognitive" Ausbildung von bedingten Relationen, def. als erworbene Kenntnisse, in (erfahrungs-)bedingten Verknüpfungen wurde definiert als strukturelles Lernen eines assoziativen Gedächtnissystems zur interpretierenden Informationsverarbeitung. Mit Hilfe von "selbstorganisierenden" kognitiv-logischen Gedächtnisstrukturen kann dynamisches Selbstlernen eines kognitiven Systems simuliert werden. Vorausgesetzt wird eine strukturelle Lerndisposition und veranlagtes Vor- oder Basiswissen (A priori-Wissen) für Grundfunktionen des Gedächtnissystems (s. 2.).
Für "erlernbare" bedingte Relationen in Form konditionierbarer Assoziationen wurden technische 'Kognitive Relatoren' vorgeschlagen, die mit einem induktiven Lernmechanismus ausgestattet sind. Diese fungieren als verteilte Gedächtniselemente in strukturveränderlichen kognitiv-logischen Verknüpfungs- und Speichereinheiten (s. meine Hardwarelösungen in Patentanmeldungen).
Meine Definitionen und Thesen zu einem Gehirnmodell und mein erprobtes Systemkonzept "Intelligenter Automat" (s. 2.) gründen sich auf dem innovativen Konzept 'lernfähiger Zuordnungskomplex' (definiert in 3.). Mit hierarchisch vernetzten Zuordnungsniveaus eines lernfähigen Zuordnungskomplexes können kognitiv-logische Funktionen implementiert werden, die eine Simulation von Wahrnehmung, Erkennung, Beurteilung, Bewertung und Entscheidung ermöglichen (siehe Computersimulation » Lernender Homöostat und » Beschreibung des KI-Modells). Solche zur dynamischen Wissensdarstellung bestimmten kognitiv-logischen Gedächtnissysteme (definiert in 4.) sind mein innovativer Konzept-Ansatz zur Entwicklung von Simulationsmodellen und KI-Artefakten, z. B. als lernfähige Homöostaten, "subjektiv" bewertende Automaten oder 'autonome Agenten' der kognitiven Robotik.

Außer softwaremäßigen Implementationen von 'strukturell lernfähigen' Logik-Komplexen ermöglichen auch "kognitiv-logische" Hardware-Lösungen besondere Vorteile bei adaptiven Steuerungen und maschinellem Lernen. Die Orientierung auf neuartige, nicht nur mikroelektronische, Chips hat den Vorteil der viel schnelleren Funktionsweise einer solchen "kognitiv-logischen" Hardware gegenüber entsprechenden Software-Lösungen.

Literatur-Hinweis: Das Quellenverzeichnis der Seite  » Neuro References (am 23.05.01 im Internet gefunden) enthält bemerkenswerte KI-Literatur (75 Bücher und Veröffentlichungen bis 1994, - auch mit 'vergessenen Ideen'), wobei meine o. g. Publikation 'Lernfähiger Zuordnungskomplex ...' als 40. Literaturstelle genannt ist.


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