Dr.-Ing. Eberhard Liß  -  www.liss-kompendium.de/koglog.htm  » Wissenschaftliche Publikationen


More than 35 years ago defined 'cognitive logic' was described with my theses and constructional concepts for innovative modelling of adaptive memory systems as Intelligent Automats for technical applications, especially as inductively learning inference systems of the cognitive robotics.



Kognitive Logik für Intelligente Automaten

Weblinks zu wissenschaftlichen Publikationen im LISS-KOMPENDIUM
- ausgehend von der Basis-Seite: » www.liss-kompendium.de/koglog.htm

Siehe weitere Hinweisen zu meinen Publikationen seit 1978 (Dissertation: 1/1987) im Verzeichnis:
» Wissenschaftliche Publikationen zu Konzepten für Denkmodelle der Kognitiven Logik


» Beiträge zu Definitionen und Konzepten einer Kognitiven Logik (Intro-Seite, 2002)

Das Exzerpt enthält ausgewählte Aussagen von Erkenntnissen, Thesen und Definitionen, auch Bild-Kopien, aus meinen früheren Veröffentlichungen seit 1978. Auf neuere Beiträge zu 'Kognitiver Logik' im LISS-KOMPENDIUM wird verwiesen. Das vorgeschlagene Systemkonzept 'Intelligenter Automat' orientiert sich an meinem schematischen Gehirnmodell (als Arbeitshypothese) zur Erklärung von 'hierarchisch gekapselt' klassifizierten Lernformen kognitiver Systeme. - Mein konzeptioneller Modellansatz stützt sich auf neurowissenschaftliche Erkenntnisse und erzielt die Simulation höherer Lernformen eines 'strukturell lernenden' Gedachtnissystems in Analogie zu verschachtelten Entwicklungsstufen eines 'Intelligenten Automaten' mit kognitiv-logischer Gedächtnisstruktur.
   Ein "kognitiv-logisches Gedächtnissystem" ist beschreibbar als ein "offenes System" mit mindestens einem induktiven Lernmechanismus gemäß seiner vorgegebenen strukturellen Lerndisposition (d. h. Veranlagung von konditionierbaren Assoziationen) für ausbildbares Erfahrungswissen aufgrund von konzeptionell vorausgesetztem Basis-Wissen für systemimmanente Grundfunktionen (d. h. A-priori-Wissen).
   Intelligente Automaten (möglichst mit Selbstkontrolle und Autonomie) sind entwickelbar als KI-Modelle für lernfähige Gedächtnissysteme, die erkannte Situationen selbstbezüglich (subjektiv) bewerten und mit assoziierten Voraussagen "aus Erfahrung" beurteilen können. Ihre empirischen Urteile und assoziativen Erinnerungen (Voraussagen, Vorstellungen) beeinflussen logische Schlüsse, besonders zur adaptiven Handlungssteuerung (vgl. meine Computersimulationen » Lernender Homöostat).

Ergänzend hierzu neuere Essays von E.Liß, - herausgegeben im LiSS-KOMPENDIUM seit 2002:

» Information - subjektive Nachricht für kognitive Systeme (Begriffsdeutung, 2002)

» Grundbegriffe zur Kognitiven Logik (kenntnistheoretische Definitionen und Thesen, 2002)

» Synaptische Verbindungen im plastischen Neuronennetz (strukt. Lerndisposition, 2003)

» Gehirnstrukturen für Lernen und Gedächtnis (Funktionskomplexe und Gehirnmodell, 2003)

» Systemkonzept 'Intelligenter Automat' für kognitive Logik (Exzerpt, PDF-Datei, 2004)

» Kognitiv-logische Modellbildung (Ausgewählte Zitate von namhaften Autoren, 2007)

» Kognitiv-logische Grunderkenntnisse (Gedächtnisprinzipien füt Kognitiven Logik, 2009)

   Begriffe und Erkenntnisse für Denkmodellen der Kognitiven Logik - als ANHANG zu:
» "Freude am Denken und Gestalten" (Aphorismen und Unikate von E.Liß, PDF-Datei, 2015)

» Paradigma Kognitive Logik für intelligente Automaten (Quintessenz, PDF-Datei, 2015)

   Eine Kurzfassung publizierter Erkenntnisse und Konzepte für Kognitive Logik:
» Kognitiv-logische Gedächtnissysteme als intelligente Automaten (Introduktion, 1/16)


Weblinks zu Publikationen von E.Liß in DDR-Fachzeitschriften seit 1982:

   Kopie der Veröffentlichung in 'messen-steuern-regeln'- msr, Berlin 29 (1986), H. 9 und H. 10:
Induktives Lernen kognitiv-logischer Gedächtnisstrukturen für intelligente Automaten (Teil I und II) -
» Induktives Lernen kognitiv-logischer Gedächtnisstrukturen (I und II)

   Kopie der Veröffentlichung in Nachrichtentechnik-Elektronik, Berlin 34 (1984), H. 7, S. 269-274, Manuskripteingang: 15.03.1982:
Lernfähiger Zuordnungskomplex - assoziatives Gedächtnissystem intelligenter Automaten -
» KI-Konzept 'Lernfähiger Zuordnungskomplex' - ein Ansatz für Kognitive Logik

   Kopie der Veröffentlichung in Nachrichtentechnik-Elektronik, Berlin 33 (1983, H. 10, S. 403-408, Manuskripteingang: 15.03.1982):
Logische Struktur zum Darstellen von Wissen für intelligente Automaten -
» Dynamische Wissensdarstellung in kognitiv-logischen Gedächtnissystemen

   Kopie der Veröffentlichung in 'messen-steuern-regeln' - msr, Berlin 25 (1982), H. 9, S. 489-493,-
für das im Jahr 1980 implementierte Simulationsmodell:
Lernender Homöostat zur Demonstration adaptiver Steuerungen mit künstlichem Intellekt-
» LERNENDER HOMÖOSTAT - erstes Simulationsmodell mit kognitiver Logik

   Das dritte Simulationsmodell ist im Internet zugänglich seit 2001:
» Lernender Homöostat mit kognitiver Logik für rationale Autonomie


   Kurzcharakteristik der dritten Version der Computersimulation:
» Lernender Homöostat « - eine interaktive Existenz-Simulation

Das KI-Modell 'Lernender Homöostat' ist ein innovativer Prototyp eines "subjektiv" bewertenden Automaten mit dynamischer Stabilität (Homöostase) auf bestmöglichem Niveau der Bedürfnisbefriedigung. Dieser entspricht meinem Systemkonzept 'Intelligenter Automat' (Erstimplementation im Jahr 1980, auch 1988 in TURBOPROLOG) und wurde als interaktives Simulationsmodell mit Internetzugang in JavaScript programmiert (im Jahr 2001). Das lernfähige 'kognitive System' simuliert autonomes Handeln für "intelligentes" Nahrungsaufnahmeverhalten durch erfahrungsgemäße Voraussagen und Urteile, wobei externe und interne Situationen interaktiv wählbar sind (z. B. Objektcharakter, Gefahr und Bedarf).
   Der Homöostat wurde als 'lernfähiger Zuordnungskomplex' mit kognitiv-logischen Funktionen zur Verifikation von symbolischen Invarianten (Variablenwerten) definiert, wobei interne und externe Einflussgrößen als Variablen fungieren. Die programmtechnische Implementation gliedert sich in vernetzte Funktionskomplexe (Module) auf hierarchischen Zuordnungsniveaus für Erkennungs-, Beurteilungs-, Bewertungs- und Entscheidungsergebnisse. Mit ihren Output-Variablen werden situationsabhängig selektierte Werte dargestellt, die in vernetzte logische Verknüpfungen des Zuordnungskomplexes (gemäß konzipierten Regeln) einbezogen werden. In Folge "subjektiver" Bewertung von Erkennungs- und Deutungsergebnissen für Urteile (auch Vorurteile) über interne und externe Situationen werden 'selbstbezüglich' bestimmte Variablenwerte als Symbole für simulierte Antriebe, Motivationen und Emotionen angezeigt (vgl. sprachliche und Gesichts-Ausdrücke). Diese fungieren als individuelle Bewertungsergebnisse, einbezogen in kognitiv-logische Funktionen für situations- und erfahrungsabhängige Urteile und Entscheidungen, und beeinflussen gemäß der 'subjektiven Lage' die Entscheidungsfindung des Homöostaten.
   Auf variabel vorgebbare Situationen reagiert der Homöostat mit (für sich vorteilhaften) Handlungen oder Verhaltensprogrammen, so dass sein bedarfsabhängiges Befinden optimiert wird (d. h. Homöostase zur Selbsterhaltung). In besonderen (Problem-)Situationen werden "selbstbezogene" Aussagen mit erklärenden Statusreports sprachlich ausgedrückt (analog deklarativen 'Selbstreflexionen' über erfahrungs- und einstellungsabhängige "Ich"- oder Gefühlszustände, - vgl. 'sprachliches Bewusstsein').
   Verwöhntes oder anspruchsvolles Verhalten bei relativ geringem Bedarf, aber auch riskantes Verhalten (Versuch) bei großem Bedarf werden simuliert. Vorgebbare Szenarien für "intelligentes Umlernen" ermöglichen das empirische Kennenlernen eines bisher nicht als 'Nahrung' erkannten (unbekannten) Objektes gemäß gewonnener Erfahrung beim Probieren des Neuen als Unbekanntem, - in Situationen großen Bedarfs und bei Ablehnung bisheriger Nahrung (wegen negativem Vorurteil), d. h. bei verschlechterten Umweltbedingungen. Erlernbar ist eine kognitive Umorientierung beim Umlernen, d. h. eine 'geänderte Einstellung' des Unterscheidungsvermögens für eine adaptive Objekterkennungn zur verbesserten Umweltanpassung. - In Fällen erkannter Gefahr erfolgt schnelles Sichern und Abwarten, auch wenn eine Nahrung vorliegt und großer Bedarf besteht (Notsituation).
   Simuliert wird situationsbedingter Kenntniserwerb einer 'kognitiv-logischen Gedächtnisstruktur' mit ausbildbaren 'bedingten Relationen' (für Geschmackserfahrungen) gemäß einer konzeptionell veranlagten 'strukturellen Lerndisposition'. Das als lernfähiger Zuordnungskomplex implementierte Gedächtnissystem ist befähigt zur 'Selbststrukturierung' durch situationsabhängige Ausbildung von konditionierten Assoziationen für bedingte Relationen (def. als erworbene Kenntnisse), - infolge seiner Detektion mindestens einer Signal-Koinzidenz für jede erfassbare Beziehung (induktiver Lernmechanismus). Erlernte bedingte logische Verknüpfungen simulieren das erinnerungsmäßige "Assoziieren aus Erfahrung", d. h. eine assoziative Kenntnisnutzung für empirische Voraussagen (Prädiktionen, Erwartungen oder Vorurteile). Erfahrungsgemäße 'bedingte Logikfunktionen' bestimmen empirische Urteile zur prädiktiven Beeinflussung von kognitiv-logischen Entscheidungen für 'bedingte Aktionen' höherer Lernformen. Simulierbar ist auch antizipatorisches 'bedingtes Erwägen optimaler Entscheidungen' durch "subjektive" Bewertung von assoziierten Voraussagen (2. Art) zu vermuteten Handlungskonsequenzen.


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