» Publikationen zu KI-Konzepten von Dr.-Ing. Eberhard Liß  -  www.liss-kompendium.de


Kognitive Logik für Intelligente Automaten


Eine Weblink-Übersicht zu wiss. Veröffentlichungen im LISS-KOMPENDIUM


» Beiträge zu Definitionen und Konzepten einer Kognitiven Logik

Die Kurzbeschreibung enthält einige Thesen, Definitionen und Bild-Kopien aus meinen früheren Veröffentlichungen seit 1978. Auf neuere Beiträge zu 'Kognitiver Logik' im LISS-KOMPENDIUM wird verwiesen. Das vorgeschlagene Systemkonzept 'Intelligenter Automat' orientiert sich an einem multihierarchischen Gehirnmodell (meine Arbeitshypothese) zur Erklärung von 'gekapselt' klassifizierten Lernformen kognitiver Systeme. Sein kognitiv-logischer Modellansatz stützt sich auf neurowissenschaftliche Erkenntnisse und erzielt Simulationen höherer Lernformen gemäß den verschachtelten Entwicklungsstufen eines 'Intelligenten Automaten'. Systemtheoretisch konzipiert wurden situationsbedingt ausbildbare 'kognitiv-logische Gedächtnisstrukturen' für innovative KI-Modelle zur Entwicklung von autonomen Agenten und lernenden Robotern (siehe auch Computersimulation » Lernender Homöostat).

Anhänge:

» Gehirnstrukturen für Lernen und Gedächtnis - Übersichtsbeitrag (2003)

» Synaptische Verbindungen im plastischen Neuronennetz - Lernen (2003)

» Information - subjektive Nachricht für kognitive Systeme - Deutung (2002)

» Grundbegriffe zur Kognitiven Logik - Definitionen und Thesen (2002)

» Systemkonzept 'Intelligenter Automat' für kognitive Logik (PDF-Datei, 2004)

» Kognitiv-logische Modellbildung - Exzerpt: Zitate namhafter Autoren (2007)

» Kognitiv-logische Grunderkenntnisse - Logos-Relationen - Deutungen (2009)

   Kopie einer Veröffentlichung in msr, Berlin 29 (1986), H. 9 und H. 10:
» Induktives Lernen kognitiv-logischer Gedächtnisstrukturen (I und II)

   Kopie einer Veröffentlichung in Nachrichtentechnik-Elektronik, Berlin (1984):
» KI-Konzept 'Lernfähiger Zuordnungskomplex' - ein Ansatz für Kognitive Logik

   Kopie einer Veröffentlichung in Nachrichtentechnik-Elektronik, Berlin (1983):
» Dynamische Wissensdarstellung in kognitiv-logischen Gedächtnissystemen


Veröffentlichungen zur Dissertation (1987) und neuere wiss. Beiträge (Links):
» KI-Konzepte für Kognitive Logik intelligenter Automaten - von Eberhard Liß


» Lernender Homöostat mit kognitiver Logik für rationale Autonomie

Das KI-Modell 'Lernender Homöostat' ist ein innovativer Prototyp eines "subjektiv" bewertenden Automaten mit dynamischer Stabilität auf bestmöglichem Niveau der Bedürfnisbefriedigung (Homöostase). Dieser entspricht meinem Systemkonzept 'Intelligenter Automat' (Erstimplementation im Jahr 1980, auch 1988 in TURBOPROLOG) und wurde als interaktives Simulationsmodell mit Internetzugang in JavaScript programmiert (im Jahr 2001). Das lernfähige 'kognitive System' simuliert autonomes Handeln für "intelligentes" Nahrungsaufnahmeverhalten durch erfahrungsgemäße Voraussagen und Urteile, wobei externe und interne Situationen interaktiv wählbar sind (z. B. Objektcharakter, Gefahr und Bedarf).
Der Homöostat wurde als 'lernfähiger Zuordnungskomplex' mit kognitiv-logischen Funktionen zur Verifikation von symbolischen Invarianten (Variablenwerten) definiert, wobei interne und externe Einflussgrößen als Variablen fungieren. Die programmtechnische Implementation gliedert sich in vernetzte Funktionskomplexe (Module) auf hierarchischen Zuordnungsniveaus für Erkennungs-, Beurteilungs-, Bewertungs- und Entscheidungsergebnisse. Mit ihren Output-Variablen werden situationsabhängig selektierte Werte dargestellt, die in vernetzte logische Verknüpfungen des Zuordnungskomplexes (gemäß konzipierten Regeln) einbezogen werden. In Folge "subjektiver" Bewertung von Urteilen (auch Vorurteilen) über interne und externe Situationen werden 'selbstbezüglich' bestimmte Variablenwerte als Symbole für simulierte Antriebe, Motivationen und Emotionen angezeigt (sprachliche und Gesichts-Ausdrücke). Diese sind als individuelle Bewertungsergebnisse in kognitiv-logische Funktionen für situations- und erfahrungsabhängige Entscheidungen des Homöostaten mit einbezogen. Sie beeinflussen dadurch die Entscheidungsergebnisse gemäß der 'subjektiven Lage'.
Auf vorgegebene Situationen reagiert der Homöostat mit (für sich vorteilhaften) Handlungen oder Verhaltensprogrammen, so dass sein bedarfsabhängiges Befinden optimiert wird (d. h. Homöostase zur Selbsterhaltung). In besonderen Situationen werden "selbstbezogene" Aussagen mit erklärenden Statusreports sprachlich ausgedrückt (analog deklarativen 'Selbstreflexionen' über erfahrungs- und einstellungsabhängige "Ich"- oder Gefühlszustände).
Verwöhntes oder anspruchsvolles Verhalten bei relativ geringem Bedarf, aber auch riskantes Verhalten (Versuch) bei großem Bedarf werden simuliert. Vorgebbare Szenarien für "intelligentes Umlernen" ermöglichen das empirische Kennenlernen eines bisher nicht als 'Nahrung' erkannten (unbekannten) Objektes gemäß gewonnener Erfahrung beim Probieren des Neuen als Unbekanntem, - in Situationen großen Bedarfs und bei Ablehnung bisheriger Nahrung (wegen negativem Vorurteil), d. h. bei verschlechterten Umweltbedingungen. Erlernbar ist eine kognitive Umorientierung beim Umlernen, d. h. eine 'geänderte Einstellung' des Unterscheidungsvermögens für eine adaptive Objekterkennungn zur verbesserten Umweltanpassung. - In Fällen erkannter Gefahr erfolgt schnelles Sichern und Abwarten, auch wenn eine Nahrung vorliegt und großer Bedarf besteht (Notsituation).
Simuliert wird Kenntniserwerb in einer kognitiv-logischen Gedächtnisstruktur mit ausbildbaren 'bedingten Relationen' (für Geschmackserfahrungen) gemäß einer konzeptionell veranlagten 'strukturellen Lerndisposition'. Das als lernfähiger Zuordnungskomplex implementierte Gedächtnissystem ist befähigt zur 'Selbststrukturierung' durch situationsabhängige Ausbildung von konditionierten Assoziationen für bedingte Relationen (def. als erworbene Kenntnisse), - infolge seiner Detektion mindestens einer Signal-Koinzidenz für jede erfassbare Beziehung (induktiver Lernmechanismus). Erlernte bedingte logische Verknüpfungen simulieren das erinnerungsmäßige "Assoziieren aus Erfahrung", d. h. eine assoziative Kenntnisnutzung für empirische Voraussagen (Prädiktionen, Erwartungen oder Vorurteile). Erfahrungsgemäße 'bedingte Logikfunktionen' bestimmen empirische Urteile zur prädiktiven Beeinflussung von kognitiv-logischen Entscheidungen für 'bedingte Aktionen' höherer Lernformen. Simulierbar ist auch antizipatorisches 'bedingtes Erwägen optimaler Entscheidungen' durch "subjektive" Bewertung von assoziierten Voraussagen (2. Art) zu vermuteten Handlungskonsequenzen.

Kurzbeschreibung des KI-Modells (neue Version seit 2001):
» Lernender Homöostat « - eine interaktive Existenz-Simulation

Kopie der Veröffentlichung zur ersten Version im Jahr 1980:
» Lernender Homöostat zur Demonstration adaptiver Steuerungen
   mit künstlichem Intellekt



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